Am Sonntag, dem 27.Sept., brachen wir unsere Zelte im Beverly Hilton ab - nicht, ohne vorher noch einmal von der Dachterrasse aus einen Blick auf die Stadt geworfen zu haben.
Dann ging es nur so quasi um die nächste Ecke zum berühmten Rodeo Drive - DER Einkaufsstraße, wo die Celebrities von Beverly Hills bei Gucci, Dior, Versace, Armani, Tiffany etc. einkaufen!
Erst einmal fuhren wir unser Auto in die vornehmste Tiefgarage, in der wir jemals waren - sie sah aus wie die Lobby eines tollen Hotels, mit eleganten Lampen, Pförtner im schwarzen Anzug, und daß mir im Parkhaus von einem Boy aus dem Auto geholfen wurde, das war mir nun echt noch nie passiert...! Mitten unter Bentleys und Ferraris stand da nun unser Hyundai Sonata ...- und das Parken kostete nicht mal etwas! Dolle Sache!
Wieder oben angekommen, flanierten wir eine Weile über den bereits weihnachtlich geschmückten Rodeo Drive ( die spinnen, die Amis!) , sahen durch offenstehende Glastüren in spiegelnden Designerfassaden in überaus elegante Geschäfte hinein, in denen modelmäßig gewandete und aussehende Verkäufer absolut beschäftigungslos herumstanden und wohl auf die zahlungskräftige, aber momentan ausbleibende Promi-Kundschaft warteten...
Total erschöpft von solcherlei Eindrücken ;-) , wandten wir uns wieder weltlichen und leiblichen Genüssen zu.
Bei "McGormick und Schmick" haben wir auf der Terrasse bei angenehmen Temperaturen ausgesprochen gut gegessen - und dabei die "passers by" herrlich beobachten können...- Und NEIN: Es waren an dem Nachmittag keine Promis dabei!
Gut gestärkt ging es weiter zur Marina del Rey - dort gab es so viele Pelikane wie bei uns an ähnlicher Stelle Möwen, und eine solche Ansammlung von Segelbooten, daß man vor lauter Masten das Wasser kaum noch sah!
Außerden fand vor dem Leuchtturm-Restaurant gerade eine Rumba-Tanzveranstaltung zu Live Musik statt - herrlich zu beobachten, wie alle Altersschichten mit ungeheurer Begeisterung mitmachten, einfach nur so aus purer Tanzbegeisterung, in Rock und mit Hut genauso wie in Jeans, Hawaii-Hemd und klobigen Sneakern!
Unser nächstes Ziel, das berühmte Venice Beach, erreichten wir dann schon bei komplett bedecktem Himmel, es wurde sogar recht kühl. Deswegen war der Strand auch ziemlich leer, leider sahen wir auch keine Bodybuilder mehr, die an diesem auch "muscle beach" genannten Strandabschnitt ihre Muskeln pumpten - auch Arnold Schwarzenegger hat hier vor etlichen Jahrzehnten trainiert, als ihn, den heutigen Gouverneur von Kalifornien, noch niemand kannte.
Alles in allem wirkt Venice Beach ein wenig wie der Ballermann - der nächste Küstenort in Richtung Norden, Santa Monica, macht da schon einen etwas gediegeneren Eindruck. Hier wohnen ( wie auch im anschließenden Malibu ) auch wieder viele Prominente aus dem Filmgeschäft.
Zum Übernachten fanden wir dann ein ganz ordentliches Best Western Hotel in Santa Monica, nachdem wir noch in einem "Ralph's Fresh Fare"-Supermarkt ( tolles Ding!) ordentlich Salate, Guacamole, Obst und Getränke für unser Abendessen und Frühstück eingekauft hatten.
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