Here we are - im Spielerparadies!
Keine Bange - wir werden nicht das Erbe unserer Söhne verzocken... ;-)
Aber der Reihe nach:
Also, nachdem wir unser "tolles" Motel verlassen hatten, fuhren wir Richtung South Rim - erst auf der Navajo-Bridge über den Colorado River, dann auf schnurgerader Straße durch eine unendliche Hochebene, die uns an Indianerreservaten vorbei nach zweistündiger Fahrt nach Cameron führte, wo wir den komplett ausgetrockneten Little Colorado kreuzten.
Um vom North Rim zum South Rim zu kommen, muß man einen Riesenumweg fahren, weil es nur ganz im Nordosten die Möglichkeit gibt, den großen Fluß zu überqueren, der den Grand Canyon im Laufe von Jahrtausenden in das Gestein gegraben hat.
Um 14h kamen wir endlich am Desert View, dem ersten Aussichtspunkt des South Rim, an.
Diese Aussicht entschädigte wahrhaftig für die lange Fahrt...- siehe Fotos!
Danach ging es zum Mather Point ( Mather war 1930 der Begründer des National Parks um den Grand Canyon ) - wieder atemberaubende Ausblicke!
Von dort aus ging es nun Richtung Las Vegas, ein Stück der Fahrt über die berühmte Route 66 ( heute auch nix Anderes als ein normaler amerikanischer Freeway ), gegen 20h näherten wir uns dem Hoover Dam.
Im Dunkeln wurden wir von einem Security Guard mit "vorgehaltener" Maglite angehalten und kontrolliert....- komisches Gefühl! Offenbar hat man Angst, daß jemand den Damm attackieren könnte...
Danach noch eine weitere Stunde, bis der Widerschein der unendlich vielen Lichter am Himmel ganz klar anzeigte: Wir näherten uns Las Vegas!
Es gelang uns dann zunächst tatsächlich, trotz Navigator unser Hotel erst mal nicht zu finden...
Aber um 21.30h waren wir da - und positiv überrascht: Unsere Suite ist riesig, und das Tollste: Wir haben sogar eine eigene Waschmaschine samt Trockner!
Nach zwei Wochen "on the road" und in teilweise nicht so angenehmen Unterkünften genau das, was wir brauchten...
Wir ließen uns noch schnell etwas zu essen liefern, dann ab ins Bett...- dachten wir!
Aber plötzlich dämmerte uns, daß eine Kontaktaufnahme mit der Heimat wegen des nun sogar 9 Stunden betragenden Zeitunterschiedes vielleicht nur um diese Zeit gerade möglich war... - und schon befanden wir uns in einer Super-Skype-Konferenz-Schaltung mit Felix in Aachen, Bastian in Köln, Tobias in Wiesbaden und für eine Weile auch Mutti in Schildgen, die per Telefon von Felix dazugeschaltet wurde - fragt mich bloß nicht, wie er das gemacht hat!
So wurde es doch etwas (!) spät ( 3h nachts ), bis wir in das Riesenbett fielen...
Weiteres morgen!
Inge
Montag, 21. September 2009
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